Alitzheim |
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Wahrzeichen des Ortes mit seinen derzeit etwa 630 Einwohnern ist die im Jahre 1731 eingeweihte Barockkirche mit ihrem markanten Turm und ihrer künstlerisch wertvollen Aus- stattung. Bei der von 1986 bis 1988 durchgeführten Renovierung stieß man bei Grabungen auf Fundamente bzw. Pfosten- gruben von vier Vorgängerkirchen, die bis in die Zeit der fränkischen Landnahme zurückgehen. Wenn Alitzheim auch erstmals im Jahre 1127 im Stiftungsbrief des Zisterzienserklosters Ebrach urkundlich erwähnt wird, so beweisen diese Funde jedoch, dass der Ort um das Jahr 600 in einer dem Hörnauer Wald abgewonnenen Mark als "Heim des Adalolf" entstanden ist. Wesentlich an Bedeutung gewann das Dorf durch seinen Bahnhof an der 1903 eröffneten Bahnlinie von Gerolzhofen nach Schweinfurt. Ganz besonders nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Einwohnerzahl durch die großzügige Bereitstellung von Bauland und den Anschluss an den 1968 fertiggestellten Autobahnzubringer B 286. Mit einer eigenen Auffahrt zu dieser kreuzungsfreien Schnellstraße kann man das 16 Kilometer entfernte Schweinfurt mit dem PKW in etwa 15 Minuten erreichen.
2008 wurde begonnen, ein neues Gemeindehaus und einen neuen Dorfplatz mit Zuschüssen aus der Dorferneuerung zu gestalten. Der "Einweihungstermin" war das Wochenende 15. und 16. Mai 2010. |