Alitzheim

 

Alitzheim liegt in der weiten Ebene, die sich zwischen Main und Steigerwald von Gerolzhofen bis nach Schweinfurt hin ausdehnt. Seine rund 650 Hektar große Flur ist zu einem Zehntel mit Wald bedeckt. Wegen der Nähe größerer Seen, wie des Alten und des Hörnauer Sees, war Alitzheim bis in die 60er Jahre des 20.Jahrhunderts das einzige Storchendorf des damaligen Landkreises Gerolzhofen.

Wahrzeichen des Ortes mit seinen derzeit etwa 630 Einwohnern ist die im Jahre 1731 eingeweihte Barockkirche mit ihrem markanten Turm und ihrer künstlerisch wertvollen Aus- stattung. Bei der von 1986 bis 1988 durchgeführten Renovierung stieß man bei Grabungen auf Fundamente bzw. Pfosten- gruben von vier Vorgängerkirchen, die bis in die Zeit der fränkischen Landnahme zurückgehen. Wenn Alitzheim auch erstmals im Jahre 1127 im Stiftungsbrief des Zisterzienserklosters Ebrach urkundlich erwähnt wird, so beweisen diese Funde jedoch, dass der Ort um das Jahr 600 in einer dem Hörnauer Wald abgewonnenen Mark als "Heim des Adalolf" entstanden ist.

Wesentlich an Bedeutung gewann das Dorf durch seinen Bahnhof an der 1903 eröffneten Bahnlinie von Gerolzhofen nach Schweinfurt. Ganz besonders nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Einwohnerzahl durch die großzügige Bereitstellung von Bauland und den Anschluss an den 1968 fertiggestellten Autobahnzubringer B 286. Mit einer eigenen Auffahrt zu dieser kreuzungsfreien Schnellstraße kann man das 16 Kilometer entfernte Schweinfurt mit dem PKW in etwa 15 Minuten erreichen.

Im Jahre 1957 wurde in Alitzheim das erste neue Landschulhaus im damaligen Landkreis Gerolzhofen nach dem Krieg eingeweiht. Ein Gebäude, das seit 1983 als Kindergarten Verwendung findet. 1968 konnte in Verbindung mit der alten Barockkirche ein großes neues Gotteshaus mit 500 Sitzplätzen eingeweiht werden.

Auf landwirtschaftlichem Gebiet ist Alitzheim ganz besonders durch seinen Spargel- und Gurkenanbau bekannt. Im Mai veranstaltet alljährlich der Musikverein das beliebte Spargelfest.

Ein gewichtiges gesellschaftliches Wort spricht die DJK, die 1999 neben ihrem vor 15 Jahren eröffneten bewirtschafteten Sportheim auf ihrem Sportgelände an der Herlheimer Straße eine große moderne Sporthalle in Betrieb nahm. Neben sportlichen Übungen und Wettkämpfen steht die Halle mit ihren 400 Sitzplätzen auch für Konzerte, Theateraufführungen und andere kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung.

2008 wurde begonnen, ein neues Gemeindehaus und einen neuen Dorfplatz mit Zuschüssen aus der Dorferneuerung zu gestalten. Der "Einweihungstermin" war das Wochenende 15. und 16. Mai 2010.

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