Sulzheim

 

Der Ortsteil Sulzheim gab der über 2000 Einwohner zählenden Großgemeinde mit ihren vier Ortsteilen den Namen. Seit 1978 sind die früher selbständigen Dörfer zusammengeschlossen.

Sulzheim selbst zählt derzeit über 850 Einwohner mit ihrem Erstwohnsitz. Das Dorf wird geprägt von den Bauwerken Schloss, Kirche, Pfarrzentrum, Rathaus und Sportheim. Aber auch das Gipswerk, das "Gips-Informationszentrum" und das Naturschutzgebiet "Gipshügel" sind vielen Zeitgenossen ein Begriff

Die Verantwortlichen der Gemeinde haben schon frühzeitig viele Einrichtungen der Daseinsvorsorge verwirklicht. Drei Ärzte, eine Zahnarztpraxis, eine Apotheke, ein Bäckerladen und zwei Bankfilialen sind ebenso vorhanden wie ein großer Landgasthof, eine Heckenwirtschaft, das Schloss-Restaurant und der Gastraum im Sportheim.

Fahrradwege führen von Sulzheim aus in alle Nachbargemeinden. In 2011 wurde mit Zuschussmitteln aus der Dorferneuerung ein großzügiger Rathausplatz und eine Allee entlang des Gipsrundweges neu gestaltet.

In der Schule sind derzeit zwei Grundschulklassen untergebracht. Im 1994 bezogenen Kindergarten können in zwei Gruppen fast 50 Kinder von geschultem Personal betreut werden.

Das Hauptaugenmerk in den kommenden Jahren legt die Gemeinde auf die Bereitstellung weiterer Bauplätze in einem landschaftlich reizvollen Gebiet, wobei die Kosten mit etwa 50€ pro Quadratmeter in einem erschwinglichen Rahmen gehalten werden. Außerdem soll auch der bereits begonnene Radwegebau weiter vorangetrieben werden.

Sulzheim liegt an der Staatsstraße 2272 zwischen der 6 Kilometer entfernten früheren Kreisstadt Gerolzhofen und der 14 Kilometer entfernten jetzigen Kreisstadt Schweinfurt.
Fährt der Besucher von Gerolzhofen in Richtung Sulzheim, so fällt sofort das Augenmerk auf das Schloss, das in Verbindung mit der Abtei Ebrach gesehen werden muss. Die Rokoko-Anlage, die 1728 nach zwölfjähriger Bauzeit fertiggestellt wurde, ist ein dreigeschossiger Mittelpavillon mit jeweils zwei seitlichen Flügeln.

Nicht weit vom Schloss entfernt auf der gegenüberliegenden Straßenseite steht die St.-Ägidius-Kirche. Sie erhielt die Weihe 1731, 1878 wurde eine Sakristei angebaut und 1932 das Langhaus und der Turm errichtet.

Seit 1998 werden die Räume des neuen Pfarrzentrums genutzt. An die Stelle des früheren Pfarrhauses wurde dieses neue Haus für Jugend- und Bildungsarbeit gesetzt.
Nach einer leichten Rechtskurve sieht man linker Hand das Rathaus von Sulzheim, das auch als Sitz der Großgemeinde dient. Das Gebäude wurde 1970 erbaut und beinhaltet auch das Feuerwehrgerätehaus.

Schaut der Besucher kurz nach dem Ortsschild Richtung Grettstadt nach links, erkennt er das Sportgelände. Das Sportheim wurde 1985 in Betrieb genommen, ein zweiter Sportplatz 1995. Eine große Gymnastikhalle dient nicht nur den vielen Vereinen, sondern auch der Gemeinde als Fest- und Veranstaltungsort.

Wirtschaftlich bedeutend ist das Gipswerk, das zur Firmengruppe "Südharzer Gipswerke" gehört. Die beiden Werke Richtung Grettstadt und Richtung Donnersdorf bieten einer nicht geringen Anzahl von Personen einen Arbeitsplatz.

Ungefähr auf halbem Weg Richtung Grettstadt liegt das Naturschutzgebiet "Sulzheimer Gipshügel". Das etwa 8,3 Hektar große Gebiet ist ein Kleinod für Kenner der Pflanzen- und Tierwelt weit über die Grenzen Frankens, ja sogar Bayerns, hinaus.

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