Mönchstockheim

Die sehenswerte Kirche "Maria Himmelfahrt" in Mönchstockheim ist ein nachgotisches Bauwerk aus dem letzten Jahrzehnt des 16. Jahrhunderts. Der Turm, der in seinem Untergeschoss den Chor aufnimmt, trägt den für die Zeit typischen Julius-Spitzhelm. Das Langhaus wurde 1738 angebaut. Die Antoniuskapelle am Neuen See geht auf die Ebracher Mönche zurück.

Ortsprägend ist außerdem der Marienplatz mit der Mariensäule (gestiftet 1861) auf der einen Seite und dem Kriegerdenkmal auf der anderen Seite. Eingerahmt ist dieser Platz von gepflegten Grünanlagen.

Die Vorschulkinder besuchen die Kindergärten in Alitzheim und Sulzheim.

Heute hat Mönchstockheim knapp 450 Einwohner, preisgünstiges Baugelände für Neuansiedler ist vorhanden. Die wegen ihrer besonderen Vogelwelt unter Naturschutz gestellten Alter und Neuer See sind in Fachkreisen weithin bekannt. Der Dorfsee steht dem Anglerverein zur Verfügung. Das alljährliche Seefest findet einen immer größeren Zuspruch.

Viele Vereine bieten genügend Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Die Kirmesburschen haben traditionelle Bräuche wiederbelebt und fortgeführt.

Außer der Sportheimgaststätte besteht noch eine Dorfgastwirtschaft mit eigener Metzgerei, die sich auf Familienfeiern spezialisiert hat und wegen ihres Mittagstisches und ihrer guten Brotzeiten weithin bekannt ist. Dieser Metzgerei ist ein kleiner Laden angegliedert. In Betrieb ist bis heute der gemeindeeigene Holzbackofen, in dem viele Ortsbürger nach alten Rezepten selbst ihr schmackhaftes Bauernbrot backen.

Einige Winzer bauen heute noch in der Gemarkung Mönchstockheim den herbwürzigen Frankenwein an. Der Lagename "Mönchberg" erinnert an die Ebracher Mönche.